WWZ suchen erneut Solarstrom

Solarstromproduzenten, die ihren Strom verkaufen wollen, können bis zum 26. September
auf der Internetplattform Ökostrombörse Schweiz den Wasserwerken Zug
(WWZ) ein konkretes Angebot unterbreiten.

Mit der Ökostrombörse Schweiz erhalten regionale Solarstromproduzenten die Möglichkeit,
einen Teil des von den WWZ-Kunden bezogenen Solarstroms zu liefern. Dadurch
wird ein zusätzlicher Absatzkanal für Solarstromanbieter ausserhalb der kostendeckenden
Einspeisevergütung (KEV) geschaffen.

„Das grosse Interesse an der ersten Ausschreibung im Frühling hat gezeigt, dass die
Ökostrombörse Schweiz eine geeignete Plattform ist, um regionale Produzenten und Abnehmer
von Solarstrom zusammen zu bringen“, so Andreas Widmer, CEO der WWZ.

Anbieter können ihre Produktionsanlage auf der Online-Plattform www.oekostromboerseschweiz.
ch registrieren und bis zum 26. September den WWZ ein Gebot abgeben. Menge
und Preis des angebotenen Solarstroms entscheiden, welche Produzenten den Zuschlag
für die Solarstromlieferung während einer vertraglich vereinbarten Laufzeit an die WWZ
erhalten.

Über die Ökostrombörse Schweiz soll mithilfe der regionalen Solarstromproduzenten der
Solarstromanteil für NaturStrom-Bezüger gesichert bzw. erhöht werden. NaturStrom der
WWZ besteht aus bis zu 96 Prozent Lorzenstrom und zu mindestens 4 Prozent Solarstrom
aus der Region. Bislang haben sich knapp 2000 Strombezüger für das Produkt entschieden.

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