Der Zuger Stadtrat will Transparenz

Dem Stadtrat wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit dem „Fall Romer“ weggeschaut zu haben. Entsprechend besteht auch in der Bevölkerung ein grosses Bedürfnis nach Klärung der im Raum stehenden Vorwürfe. Auch der Stadtrat ist an einer schnellen und vollständigen Klärung der Situation interessiert. Er hat sich an seiner heutigen ausserordentlichen Sitzung für folgendes Vorgehen entschieden:

1. Der Stadtrat unterstützt die Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) oder auch andere Massnahmen, welche das Verhalten der Vormundschaftsbehörde im Zusammenhang mit dem „Fall Romer“ vollumfänglich klären.

2. Der Stadtrat hat die Rechnungsprüfungskommission der Stadt Zug (RPK) bereits am Montag, 3. Dezember 2012 ersucht, sämtliche von Ivo Romer als Finanzvorsteher getätigten Verwaltungshandlungen im Finanzdepartement zu prüfen. Dabei wird die RPK vom Wirtschaftsprüfungsunternehmen BDO AG, Luzern, über ihr ordentliches Prüfungsmandat bei der Stadt Zug hinausgehend begleitet und unterstützt.

3. Die Vergabe des Immobilienbewirtschaftungsmandats für die städtischen Pflichtwohnungen an die Immobilum AG, Zug, wird unter Berücksichtigung der eingeleiteten Untersuchungen sistiert.

Stadt Zug
Stadtrat von Zug
Zug, 7. Dezember 2012

Dolfi Müller, Stadtpräsident

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