Interpellation zur Klärung das Abläuf in der Vormundschaftsbehörde

Interpellation
Klärung der Abläufe im Zusammenhang mit der Rolle der Vormundschaftsbehörde im Fall Romer.

Ausgangslage
Die CVP-Fraktion ist über die politische Entwicklung in der Stadt Zug sehr besorgt.
Mit den ständigen Medienberichten und umgehenden Entgegnungen des Stadtrates
erscheint die Sachlage als’immer unklarer und undurchsichtiger.
Wir vermissen eine gezielte Krisenkommunikation innerhalb des Stadtrates, die
unserer Ansicht zurzeit hilflos und wenig strukturiert wirkt und zudem reaktiv ist.
Die Informationsführung muss hier mit den vorhandenen Mitteln (u.a. der
Kommunikationsabteilung) übernommen werden.

Es muss das Ziel sein, dass hier gegenüber der Bevölkerung der Stadt Zug im
Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten offen und transparent informiert wird.
Dies auch deshalb, weil möglichst rasch eine Stabilisierung der Situation hergestellt
werden soll.

Nur so wird das Vertrauen in die Stadtbehörden und somit in den Rechtsstaat wieder
hergestellt.

Die Negativschlagzeilen auf dem Platz Zug müssen gestoppt werden.
Wir bitten den Stadtrat um schriftliche Beantwortung:
1. Es sind sämtliche vorhandenen Fakten, inkl damalige Ausgangslage klar
aufzuführen;
2. Wir erwarten auf einer Zeitachse, wem, was und wann innerhalb der Behörde /
Vormundschaftsbehörde bekannt war und was unternommen und angeordnet
wurde;
3. Welche Rolle spielten hier die medial im Fokus stehenden Personen ?
(Stadtpräsident, Departement Chef SUS und Stadtschreiber)
4. Wie sieht die weitere Bearbeitung, Nachbereitung, inkl mögliche Konsequenzen
seitens des Stadtrates, bzw Vormundschaftsbehörde aus?

Je nach Beantwortung behält sich die CVP-Fraktion vor, weitere politische Schritte
bis zur Forderung einer PUK einzureichen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *