Zuger Stadtrat weist Weltwoche-Anschuldigungen als unwahr zurück

Der Stadtrat und das Parlament sind bestrebt, den “Fall Romer” sauber und auf Fakten basierend aufzuarbeiten: Ziel ist und bleibt eine seriöse Aufarbeitung der Vorfälle rund um den ehemaligen FDP-Stadtrat Ivo Romer. Entsprechend wurde gestern im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) die Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) beschlossen. Der Stadtrat begrüsst dieses Vorgehen.

Im Zusammenhang mit der für heute geplanten Podiumsdiskussion der “Weltwoche” hält der Stadtrat an seiner Aussage fest: Weder Stadtpräsident Dolfi Müller noch Stadtrat Andreas Bossard haben eine Zusage für die heutige Veranstaltung gemacht. Auch Stadtschreiber Arthur Cantieni hat dem Weltwoche-Journalisten Philipp Gut auf entsprechende Anfrage keine Zusage gemacht.

Der Stadtrat ist überzeugt, dass eine Podiumsdiskussion zum jetzigen Zeitpunkt, ohne seriöse Abklärungen durch eine PUK respektive die zuständigen Gerichte, nicht zur beabsichtigten lückenlosen Aufklärung des Falles beitragen kann. Vielmehr wird weiterhin durch die Weitergabe von Gerüchten und teilweise ungesicherten Fakten zur Verunsicherung in der Bevölkerung beigetragen. Dazu will der Stadtrat keine Hand bieten.

Der auf der Website der Stadt Zug ausgeschaltete Veranstaltungshinweis auf die heutige Podiumsdiskussion inkl. Teilnehmerliste wurde von externer Seite, vom Veranstalter selber ins Internet gestellt. Daher impliziert dieser Hinweis keine Zusage zur Teilnahme von Vertretern des Stadtrates an dieser Podiumsdiskussion.

Das insbesondere in den lokalen Medien verbreitete Zitat von Philipp Gut “glatte Lüge” wird als unwahr in aller Form zurückgewiesen. Der Stadtrat verurteilt diese ehrverletzende Aussage aufs Schärfste und behält sich ausdrücklich auch rechtliche Schritte gegen den Weltwoche-Journalisten vor.

Zug, 12. Dezember 2012

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