150 Jahre Inländische Mission

button_IM_Jubilogo_deSolidaritätsgeläut zum Dreikönigstag 2013: ein schweizweites Zeichen der Verbundenheit

Mit einem aussergewöhnlichen Glockengeläut am 6. Januar 2013 um 13 Uhr setzen zahlreiche Pfarreien in allen Landesteilen ein Zeichen der Solidarität. Damit gedenken sie der Verbundenheit unter den Katholiken, die sich mit Hilfe der Inländischen Mission (IM) gegenseitig unterstützt haben: Seit der Gründung des Hilfswerks im Jahr 1863 wurden rund 1’900 Kirchenrestaurierungs- und Seelsorgeprojekte in Schweizer Pfarreien ermöglicht.

Läuten die Kirchenglocken ausserplanmässig, kündigen sie ungewöhnliche Ereignisse an – bedrohliche, aber auch besonders erfreuliche: Am 6. Januar 2013 um 13 Uhr setzen über 220 Pfarreien in allen Landesteilen mit einem zehnminütigen Solidaritätsgeläut ein klangvolles Zeichen der Verbundenheit. Sie gedenken damit der Solidarität unter Katholiken, die sich in den letzten 150 Jahren mit Hilfe der Inländischen Mission (IM) bei Kirchenrestaurierungs- und Seelsorgeprojekten unterstützt haben. Das älteste katholische Hilfswerk der Schweiz wurde 1863 gegründet. Mit dem schweizweiten Solidaritätsgeläut wird der Auftakt zum Jubiläumsjahr 2013 gefeiert.

Teilnehmende Pfarreien aus Ihrer Region:

6300 Zug, Kath. Pfarramt Zug, Kirche St. Michael
6300 Zug, Kath. Pfarramt Zug, Kirche St. Johannes
6313 Menzingen, Kath. Pfarramt Menzingen, Kirche St. Johannes der Täufer

Vollständige Teilnehmerliste unter: http://www.im-solidaritaet.ch/


Feier mit Beteiligung der Schweizergarde

Auch die Schweizergarde erweist den hiesigen Katholiken ihren Dank: Als einziges Projekt im Ausland wurde die Renovation ihrer Kapelle im Vatikan unterstützt. Die päpstliche Garde würdigt die Solidarität der Schweizer Katholiken mit einem Festakt am Dreikönigstag, bevor um 13 Uhr auch San Martino degli Svizzeri, die Kapelle der Schweizergarde, ins Solidaritätsgeläut einstimmt.

>strong>«Freiwilliger Finanzausgleich» unter den Schweizer Katholiken
1863 zur Unterstützung von Katholiken in der protestantischen Diaspora gegründet, engagiert sich die Inländische Mission seit 150 Jahren für den sozialen Zusammenhalt unter den Schweizer Katholiken. Heute sind es vor allem finanzschwache Pfarreien in Rand- und Bergregionen, denen die Inländische Mission Hand bietet: Die Kirche ist dort noch der Mittelpunkt des Dorflebens, ihr kostspieliger Erhalt ist für die kleinen Gemeinden mit ihren wenigen Hundert Einwohnern aber nicht ohne fremde Hilfe zu schaffen. Weiter unterstützt die Inländische Mission Seelsorgeprojekte in bedürftigen Pfarreien und in der Behinderten-, Schul- oder Familienseelsorge. 
Die Hilfeleistungen der Inländischen Mission werden durch Spenden und Gottesdienstkollekten am Dreikönigstag und Bettag finanziert.

Andreas Rellstab, Mitglied der IM und Pfarrer von Zizers

Mehr über die geplanten Jubiläumsaktivitäten: www.im-solidaritaet.ch/jubilaeum

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