Abstimmung StadtratsregelmentStadt Zug

Zu 100% für die Bevölkerung da!
Für die beiden Stadträte der CSP ist bereits heute klar – ein Amt verpflichtet: Sie engagieren sich zu 100% als Stadtrat bzw. Stadträtin. Nicht alle handhaben dies so oder hatten dies so gehandhabt. So hatte der Rücktritt von FDP-Stadtrat Romer damit zu tun, dass er weiterhin privat als Treuhänder tätig war und im Rahmen seines Nebenberufs der Veruntreuung angeklagt wurde.

Es ist nur richtig, dass der Grosse Gemeinderat entschied endlich aufzuräumen mit der Verfilzung von Wirtschaft und Politik. Künftig sollen Stadträte im Vollamt auch Stadträte sein und nicht noch privaten Geschäften nachgehen. Einerseits besteht das Risiko von Interessenskonflikten. Andererseits hat die Bevölkerung es verdient, dass Stadträte nicht zeitintensiven privaten Nebenbeschäftigungen nachgehen. Dafür erhalten Stadträte auch einen guten Lohn.

Peter Kündig – Anwalt, Sekretär des städtischen Gewerbeverbandes und CVP-Mitglied, setzt sich öffentlich ein, dass Stadträte weiter aktiv eine Firma führen können. Offenbar hat er nicht aus der Vergangenheit gelernt. Schade. Ich finde, wo Stadtrat drauf steht, muss auch vollumfänglich Stadtrat drin sein.

Stefan Gisler, Kantonsrat Alternative – die Grünen

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