Feierliche Inpflichtnahme 2013 der Zuger Polizisten


Am Freitagnachmittag (30. August 2013) hat Landammann Beat Villiger 18 Frauen und Männer als neue Zuger Polizeiangehörige in die Pflicht genommen. Die feierliche Zere-monie fand heuer in Steinhausen statt.
An der diesjährigen Inpflichtnahmefeier sind Absolventinnen und Absolventen zweier Lehrgänge in die Pflicht genommen worden. Fünf von ihnen haben ihre Ausbildung an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch (IPH) bereits im Januar 2013 erfolgreich abgeschlossen, vier jetzt im August. Eine Polizistin und zwei Polizisten haben von anderen Polizeikorps nach Zug gewech-selt. Ebenfalls offiziell ins Korps der Zuger Polizei aufgenommen wurden sechs neue Sicher-heitsassistenten. “Heute ist ein Freudentag!”, sagte Karl Walker, Kommandant der Zuger Polizei vor über hundert Angehörigen und Gästen. Der Polizeikommandant gratulierte den Aspiran-tinnen und Aspiranten zur bestandenen Ausbildung. “Sie alle sind ab sofort von hoher Bedeu-tung für das öffentliche Leben. Wo sich andere wegen Gefahr zurückziehen, haben Sie die Pflicht einzugreifen und Hilfe zu leisten.”

Sicherheit als Standortfaktor
Alle neuen Polizeimitarbeitenden traten schliesslich einzeln nach vorne, legten ihre Hand auf die Fahne der Zuger Polizei und verpflichteten sich vor dem Sicherheitsdirektor, Landammann Beat Villiger, den gesetzlichen Polizeiauftrag für die Zuger Bevölkerung zu erfüllen. Auch er gratulierte den nun offiziell ins Korps Aufgenommenen herzlich. “Ich freue mich, Sie heute in die Pflicht zu nehmen. Wir brauchen solche motivierte und gut ausgebildete Fachkräfte wie Sie.” Sich im Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit und allgemeiner Sicherheit zu be-wegen, sei nicht einfach. “Doch mit konkretem Handeln werden Sie sich Glaubwürdigkeit erar-beiten.” Er versicherte den Polizistinnen und Polizisten, dass sie einen Beruf mit Zukunft ge-wählt haben. Die Sicherheit sei ein wichtiger Standortfaktor und Grundlage für die hohe Lebensqualität im Kanton Zug.

Folgende neu ausgebildete Polizistinnen und Polizisten wurden im Rang einer Polizeisoldatin bzw. eines Polizeisoldaten ins Zuger Polizeikorps aufgenommen:
- Paul Amstad, 26 Jahre, Handelsdiplom
- Stephanie Bachmann, 26 Jahre, erlernter Beruf: Drogistin
- Ramon Baumberger, 28 Jahre, erlernter Beruf: Informatiker
- Angela Beck, 24 Jahre, erlernter Beruf: Fachangestellte Gesundheit
- Stefan Betschart, 23 Jahre, erlernter Beruf: Multimediaelektroniker
- Marion Hürlimann, 25 Jahre, erlernter Beruf: Kauffrau
- Fabian Reichlin, 23 Jahre, erlernter Beruf: Zimmermann
- Carina Schmidiger, 22 Jahre, Matura
- Daniel Trüssel, 26 Jahre, erlernter Beruf: Landwirt

Aus anderen Polizeikorps in die Zuger Polizei eingetreten sind:
- Gefreite Martina Strebel, 31 Jahre, von der Stapo Solothurn (8 Jahre Polizeierfahrung)
- Korporal Marco Meier, 39 Jahre, von der Kapo Schwyz (13 Jahre Polizeierfahrung)
- Gefreiter Gregor Wettach, 31 Jahre, Swisscoy und Luzerner Polizei (6 Jahre Polizeierfahrung)
Als Sicherheitsassistentin und -assistenten wurden ins Polizeikorps aufgenommen:
- Regula Schenker, 48 Jahre, letzte Tätigkeit: Kaufmännische Angestellte
- Michael Bollmann, 30 Jahre, letzte Tätigkeit: Sicherheitsassistent in Zürich
- Christian Gabriel, 46 Jahre, letzte Tätigkeit: SBB Zugchef
- Oliver Oswald, 25 Jahre, letzte Tätigkeit: Automechaniker
- Josef Waldis, 45 Jahre, letzte Tätigkeit: Koch
- Kurt Zimmermann, 49 Jahre, letzte Tätigkeit: Mitarbeiter Strafvollzug Bostadel

Die Zuger Polizei hat die neuen Mitarbeitenden mit folgendem Text in die Pflicht genommen:
Polizei-Organisationsgesetz (BGS 512.2)
§ 7 Inpflichtnahme
Die Mitarbeitenden mit hoheitlicher polizeilicher Gewalt werden nach
ihrer Anstellung von der Vorsteherin oder vom Vorsteher der Sicherheitsdirektion
mit folgender Formel in die Pflicht genommen:
«Ich verpflichte mich, die Verfassung und die Gesetze getreu zu befolgen,
die Rechte und Freiheiten der Bevölkerung zu achten und zu schützen, verhältnismässig
zu handeln und meine Pflichten ohne Ansehen der Person unbestechlich und nach bestem
Wissen und Gewissen zu erfüllen und mich an die Wahrheit zu halten.»

Marcel Schlatter, Mediensprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden,

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